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 Hinweise zur Haltung, Pflege und Ernährung Tibetischer Hunde

 

 
50 % weniger arbeit mit Profibürsten von Les Poochs!Der Tibet Terrier und sein Wappen!Einfache Haarpflegeutensilien für Jedermann!

Haarpflege Ihr Hund sollte möglichst täglich gebürstet werden mit einer Naturhaarborsten-Bürste, da diese sich nicht statisch auflädt. Ein gründliches Durcharbeiten des Haares ist in der Regel nur ein- bis zweimal in der Woche je nach Jahreszeit notwendig. Nur für die Pfoten und den Bauch sollte man einen weitzinkigen Metallkamm verwenden, ansonsten kommt der Kamm nur als „Test“ zur Verwendung, ob noch Knötchen im Haarkleid sind. Beim Tibet Terrier (Tibet Apso) und Lhasa Apso  wird das Haar vom Kopf bis zum Rutenschwanz gescheitelt (vorausgesetzt Ihr Tibet Terrier trägt sein Fell lang). Tibet Terrier und Lhasa Apso haben so lange Wimpern, dass die Haare vom Kopf nicht in die Augen fallen können.

Nun zur Prozedur des Bürsten: Am besten legen Sie Ihren Hund auf die Seite, gewöhnen Sie den Welpen schon daran. Beginnen Sie vom Bauch aus strichweise das Haar zu bürsten und zu kämmen bis Sie am Rücken (Scheitel) angekommen sind. Zum Schluss werden dann der Kopf und die Rute gebürstet und gekämmt. Sollte doch einmal eine Filzstelle sein, so schneiden Sie diese nicht sofort heraus, sondern tragen eine handelsübliche Entfilzerlotion auf, lassen diese kurz einwirken und zupfen dann vorsichtig die Haare auseinander. Danach bürsten Sie diese Stelle gründlich aus. In hartnäckigen Fällen hilft auch haarschonend ein Entfilzerkamm (seine Zinken sind kleine Messerchen, die Verfilzungen auseinanderschneiden). Um unschöne Tränenspuren (besonders bei hellen Hunden) zu vermeiden, pflegen Sie täglich das Gesicht, wischen Sie den „Schlaf“ aus den Augenwinkeln und benutzen dazu klares, lauwarmes Wasser. Nach den Mahlzeiten (Fütterung von Nassfutter) wischen Sie dem Kleinen das Schnäuzchen ab. Auch ein regelmäßiger Blick in die Ohren ist anzuraten, um eventuell beginnende Ohrenentzündungen sofort bekämpfen zu können (PENOCHRON „N“ hilft super).

Zahnwechsel Im Alter bis zu sechs Monaten haben die meisten Welpen das Gebiss gewechselt und die bleibenden Zähne erhalten. Der Beginn des Wechsels liegt erfahrungsgemäß um den vierten Lebensmonat. Dann sind die Kleinen besonders knabber wütig. Geben Sie einen Kauknochen oder anderes Knabberspielzeug, welches für Ihren Hund ungefährlich ist. Dies schont Stuhlbeine und trägt zur Kräftigung des Kiefers bei.

Baden Entgegen alter Meinungen kann Ihr Hund, der mit Ihnen in Gemeinschaft lebt, auch öfter gebadet werden. Dazu sollte man nur die geeigneten Mittel verwenden. Zu empfehlen sind stark rückfettende Produkte (z. B. mit Nerz- oder Jojobaöl oder Kakaobutter), die auch gut reinigen. Man feuchte den Hund in der Wanne mit handwarmen Wasser an, trägt das Shampoo auf ohne zu rubbeln und spült gut ab. Diese Prozedur wird wiederholt, dabei auf besonders strak verschmutzte Körperpartien achten. Wieder gut abspülen, eine Kurspülung auftragen, gut verteilen, etwas einwirken lassen und danach gründlich ausspülen. Den Hund in ein Badelaken einwickeln, gut ausdrücken und unter Bürsten mit dem Fön trocknen. Danach gibt es für mindestens vier Stunden „Stubenarrest“, damit Ihr Hund sich nicht erkältet.

Impfungen Wenn Sie Ihren Welpen nach der achten bzw. neunten Lebenswoche übernehmen, hat er seine erste Grundimpfung gegen Parvovirose, Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Zwingerhusten pflichtgemäß erhalten. Sie schützt noch nicht dauerhaft, deshalb ist diese Impfung unter Einbeziehung des Tollwut-Schutzes in jedem Fall im Abstand von 4 Wochen zur Erstimpfung zu wiederholen. Danach ist eine jährliche Wiederholung erforderlich – auch ein alter Hund benötigt einen Impfschutz!

Wurmkuren Der Junghund sollte im Abstand von drei Monaten und der erwachsene Hund alle sechs Monate entwurmt werden. Zur Entwurmung verwenden wir FLUBENOL easy.

Treppensteigen Bis zum Alter von sechs Monaten sollten die Welpen keine Treppen steigen müssen, ausgenommen ganz wenige Stufen. Die Bänder und Gelenke sind noch sehr weich und dehnbar, so dass sie sich durch übermäßige Belastung überdehnen könnten und es zu unschönen Veränderungen am Bewegungsapparat kommen kann. Treppen herunterlaufen sind schädlicher als hinauf!

Stubenreinheit Wenn Sie den Welpen nach sich nach Hause holen, nehmen Sie sich bitte einige Tage frei oder legen den Abholungstermin auf ein langes Wochenende, es lohnt sich! Sie geben nämlich so dem Welpen von Anfang an die Erziehung, die Sie haben wollen. In der Lebensphase von der achten bis sechzehnten Lebenswoche lernt ein Welpe besonders intensiv und einprägsam. Daher sollten Sie in dieser Phase besonders konsequent sein – aber keine Angst, auch ein älterer Hund kann noch viel lernen, nur dauert es bei ihm ein wenig länger! Günstig ist eine bestimmte Regelmäßigkeit einzuhalten. Zu Beginn alle drei bis vier Stunden, dann alle vier bis sechs Stunden. Sobald Ihr Hund komplett stubenrein ist, alle acht bis zehn Stunden. Unsere Welpen sind in der Regel schon stubenrein. Als Notfall-Lösung kann ein Katzenklo (besonders in der Nacht) sehr hilfreich sein. Unsere Welpen sind bereits an ein Katzenklo gewöhnt. Es ist natürlich auch möglich, dass der Welpe bei seinen neuen Besitzern rückfällig wird. Dies ist ganz normal, da sich der Welpe an seine neue Umgebung und den neuen Besitzern gewöhnen muss.

Wenn Ihr Liebling draußen sein Geschäft erledigt, loben Sie ihn!!!

Alleinbleiben Üben Sie bereits mit dem Welpen das Alleinsein, erst einige Minuten und dann länger. Verwenden Sie ein „Ritual“, wenn Sie das Haus verlassen (z.B. „Sei ein braver Hund und bewach das Haus“) und eine „Begrüßungszeremonie“ (z. B. Loben Sie Ihren Liebling mit Worten und mit einem Leckerlie). Bewährt hat sich auch, ein Radio in dem Zimmer leise einzuschalten, wo der Hund alleine sein soll.

Bewegung Ihr Liebling benötigt ausreichend Bewegung (mit 5 Minuten Gassi-Gehen ist Ihr Hund nicht zufrieden). Er liebt Sparziergänge mit seiner Familie. Der Tibet Terrier passt sich den Gegebenheiten seiner Familie an, da seine Familie für ihm das wichtigste ist. Aber er ist auch ein geeigneter Begleiter für Fahrradtouren und zum Joggen. Dabei kann er seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Gewöhnen Sie den Kleinen an Leine und Halsband/Hundegeschirr es ist überlebenswichtig gerade an vielbefahrenen Straßen. Auch ein kleiner Hund sollte gut erzogen sein und aufs Wort hören. Gute Hundeschulen mit Welpen-spielgruppen unterstützen Sie dabei. Mit einem gut erzogenen Hund sind Sie überall willkommen.

Und nun das Wichtigste – die Fütterung!

Auch beim Hund heißt es – Liebe geht durch den Magen! Wir bemühen uns, unsere Welpen ein vielfältiges Angebot an Futtermitteln zu geben, damit sie nicht zu sehr auf eine bestimmte Kost geprägt sind. Als Welpenfutter ist sehr gut geeignet: HAPPY DOG, EUKANUBA, ROYAL CANIN, MAZINGER VOLLKOST JUNIOR. Es gibt natürlich auch noch sehr gute Welpenkost von anderen Futtermittelhersteller. In laufe der Zeit werden Sie feststellen welches Futter Ihr Tibet Terrier mag und auch am besten verträgt. Wir haben natürlich für unsere Welpen eine Tibetische Mahlzeit bzw. Leckerbissen gekocht

Unsere Welpen haben zweimal pro Tag Hühnerfleisch mit  Reis, Möhren, Milchpulver, Hierse, Haferflocken und Gries erhalten. Als Zwischenmahlzeit geben wir immer ausreichend Trockenfutter. Stellen Sie dem Kleinen bis zum sechsten Lebensmonat in der Zeit von 7:00 bis 18:00 Uhr ständig Futter und natürlich frisches Wasser zur Verfügung. Danach gehen Sie zur zweimaligen Fütterung über – meist früh die Hauptmalzeit (nach dem Gassi-Gehen bzw. nach dem Spielen, Toben  schläft nämlich Ihr Hund und verdaut und man hat Zeit, die Hausarbeit o. ä. zu verrichten) und am Nachmittag die geringere Menge. Natürlich können Sie auch Mahlzeiten selber kochen, dazu verwenden Sie am besten Geflügelfleisch, frisches Gemüse und Reis oder Nudeln. Rohe Eier sollten nicht verwendet werden – Salmonellengefahr! Pansen und Herz können Sie natürlich auch gern füttern. Lunge bleibt dem zu dicken Hund vorbehalten. Auch Käse und Milchprodukte (Jogurt, Quark) werden gern genommen, Milch dagegen führt zu Durchfall. Unsere sonstige Nahrung ist für den Hund ungeeignet. Gewürze (außer Salz) schädigen die Nieren und die Leber, ebenso führen Süßigkeiten zu Verdauungsstörungen. Lassen Sie Ihren Hund nach den Hauptmahlzeiten zwei Stunden ruhen, er braucht dies, um optimal verdauen zu können – und der Welpe braucht die Zeit um zu wachsen.

 Wir wünschen Ihnen viele Jahre Freude mit Ihrem kleinen Liebling. Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Freie Tibet Terrier Gemeinschaft Bayern e.V.          Eching-Weixerau, 01.01.2007

Der Vorsitzende der Freien Tibet Terrier Gemeinschaft Bayern e.V. D. France

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